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Wie Sie Bilder richtig rahmen

Bevor Sie die passende Rahmung für ein Bild auswählen, sollten Sie die Art des Werks und dessen gewünschte Präsentation bedenken. Gemälde, die gewöhnlich auf Leinwand gemalt und über einen Keilrahmen gespannt sind, erfordern andere Bilderrahmen als Drucke oder Zeichnungen.

Bei alten Meistern und antiken Kunstwerken beispielsweise ist historisches Nachforschen angeraten, um dem Kunststil des Gemäldes mit einer adäquaten Präsentation Rechnung zu tragen. Viele Sammler überlassen diese Arbeit daher gern einem Rahmenexperten. Professionelle Bilderrahmengalerien können bei der richtigen Wahl des Rahmentyps beraten und in der Frage des optischen Designs mit einer großen Auswahl an Rahmenmustern helfen. Dennoch, mit etwas Wissen und Geschick können Sie auch zuhause Ihre Bilder richtig rahmen und Ihren Kunstwerken eine optimale Rahmung geben.

Ein Holzrahmen dient der Präsentation und dem Schutz des Kunstwerks Den passenden Bilderrahmen finden

Zuerst sollten Sie also die Art des Rahmens festlegen. Bei Leinwand-Gemälden ist es wichtig, dass Sie den Bilderrahmen mit eigens dafür erhältlichen Clips an Gemälde-Rahmen (Keilrahmen) befestigen. Daher ist in diesem Fall ein recht stabiler, robuster Rahmen empfehlenswert, was zum Beispiel ein Metall- oder Holzrahmen sein könnte. Auch ein leichter Aluminiumrahmen kann die erforderliche Stabilität bieten. Alu-Bilderrahmen sind sowohl praktisch als auch dekorativ. Oberdrein sind sie kräftig genug, um die engen Clips zu unterstützen.

Wenn Clips oder andere Halterungen an der Rückseite der Bilderrahmen angeschraubt oder befestigt werden müssen, sind Kunststoffrahmen nicht zu empfehlen. Obwohl Kunststoffrahmen oft zum Einrahmen von Drucken und Fotos Verwendung finden und in sehr dekorativen Designs angeboten werden, sind die meisten Plastikrahmen nicht so lange haltbar und weniger stabil als andere Arten von Rahmen. Sie sehen im Fachhandel, dass sich inzwischen zahlreiche renommierte Firmen auf Wechselrahmen aus Kunststoff spezialisiert haben. Diese Rahmen eignen sich hervorragend kleine und großformatige Fotografien und Kunstdrucke eindrucksvoll zu präsentieren, aber für Malereien auf Leinwand oder auf Karton sind sie nicht geeignet.

Gemeinsam ist beiden Rahmentypen, den Bilderrahmen für Malereien und jenen für Fotografien und Drucke, dass beide neben der Präsentation auch das Werk schützen sollen. Hierzu müssen die Rahmen passend am Gemälde anliegen, bzw. den Kunstdruck vorn durch eine Glasscheibe und auf der Rückseite mit einem festen Karton oder einer Hartfaserplatte vollständig abdecken. Bei Kunstgemälden ist die Wahl einer Einrahmung unter Glas letztlich vom Medium und vom persönlichen Geschmack abhängig. Die meisten Kunstsammler schätzen es, wenn sie bei einer Malerei die Oberflächenstruktur des Werks ohne trennende Glasscheibe erleben können. Während Acrylmalereien wegen ihrer Elastizität und Widerstandsfähigkeit daher in der Regel ohne eine Glasscheibe gerahmt werden, kann es bei Ölgemälden durchaus vorkommen, dass diese zum Schutz vor Oxidation und Beschädigungen durch Feuchtigkeit unter Glas präsentiert werden.

Im Wesentlichen kann man zusammen fassen: Zum richtigen Einrahmen einer Malerei sollte zuerst die Art des Werks verstanden und dann der Typ des Rahmens beschlossen werden, mit dem das Werk sowohl möglichst vorteilhaft präsentiert als auch geschützt werden kann. Der Bilderrahmen sollte den Proportionen des Gemäldes Rechnung tragen und seine Visualität und Intention unterstützen. Das Kunstwerk sollte weder in den Rahmen gezwängt sein noch sollte zwischen Bild und Rahmen zu viel Freiraum sein. Sobald die Rahmenclips das Werk festhalten, kann die Rückseite noch mit einem stabilen Packpapier abgedeckt werden. Dies verhindert, dass sich viel Staub auf der Hinterseite ansammeln kann. Meist wird ein dünnes Drahtseil an der Rückseite gespannt. Dies erleichtert ein flexibles aufhängen und präsentieren an jeder Wand und unabhängig vom jeweiligen Hängesystem vor Ort.

Nicht die Frage, ob Ihnen Kunststoff-, Metall- oder Holzrahmen besser gefallen, steht an erster Stelle, sondern welcher Rahmentyp das Kunstwerk an sichersten schützt und seine Ausstrahlung noch verbessert. Hierfür kann ein Eichenholzrahmen ebenso gut geeignet sein wie ein Aluminiumrahmen. Kunststoffrahmen dagegen kommen hauptsächlich beim Einrahmen von Kunstdrucken und Fotos zum Einsatz. Bei Kunstgemälden, die normalerweise schwerer an Gewicht sind, finden Plastikrahmen selten Verwendung. Für Malereien sollten Sie stabile und haltbare Rahmenmaterialien wählen. Mit dem passenden Bilderrahmen wird Ihr Kunstwerk sowohl gut akzentuiert und perfekt hervorgehoben als auch langfristig geschützt sein. Mit der perfekten Präsentation wird Ihr Gemälde zum Gesprächsstoff für jeden, des es zu sehen bekommt.

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